| Titel: | Smart Garden – Pflanzen verstehen mit Sensoren und KI | ||||
| Klassenstufe(n): | 5 bis 13 | ||||
| Beschreibung: | Wie merkt eine Pflanze eigentlich, dass ihr etwas fehlt? Kann Technik helfen, Pflanzen besser zu verstehen? Und kann eine künstliche Intelligenz lernen, wann eine Pflanze Wasser, Licht oder besondere Aufmerksamkeit braucht? In diesem Kurs entwickeln die Teilnehmenden Schritt für Schritt einen eigenen intelligenten Pflanzenmonitor. Kleine Sensoren messen zum Beispiel Bodenfeuchtigkeit, Temperatur, Licht und weitere Umweltbedingungen. Die gewonnenen Daten werden ausgewertet, sichtbar gemacht und schließlich genutzt, um ein System zu entwickeln, das den Zustand einer Pflanze einschätzen und Empfehlungen geben kann. Dabei geht es um weit mehr als ums Programmieren. Die Jugendlichen beobachten, experimentieren und gestalten. Sie überlegen, welche Bedingungen Pflanzen zum Wachsen brauchen, welche Messwerte wirklich aussagekräftig sind und wie aus vielen einzelnen Daten sinnvolle Informationen entstehen. Eigene Ideen spielen dabei eine große Rolle: Welche Pflanze soll untersucht werden? Wie soll der Pflanzenmonitor aussehen? Soll er eher informieren, warnen oder sogar selbstständig reagieren? Im Verlauf des Kurses lernen die Teilnehmenden grundlegende Prinzipien des Internet of Things kennen. Sensoren erfassen ihre Umgebung, kleine Computer verarbeiten die Messwerte und verschiedene Geräte können miteinander kommunizieren. Je nach Vorkenntnissen entstehen einfache oder anspruchsvollere Lösungen. Möglich sind beispielsweise eine Anzeige für den aktuellen Zustand der Pflanze, ein digitales Pflanzentagebuch, automatische Benachrichtigungen oder eine Bewässerungssteuerung. Auch künstliche Intelligenz wird praktisch erfahrbar. Die Jugendlichen beschäftigen sich damit, wie Computer aus Beispielen lernen können und wie sich anhand von Messdaten Muster erkennen lassen. Ein eigenes kleines Modell kann beispielsweise versuchen vorherzusagen, wann eine Pflanze voraussichtlich Wasser benötigt. Dabei wird auch untersucht, wann solche Vorhersagen gut funktionieren, warum sie manchmal falsch liegen und weshalb gute Daten für KI so wichtig sind. Neben Technik und Naturwissenschaft spielen Gestaltung und gesellschaftliche Fragen eine wichtige Rolle. Die Teilnehmenden entwickeln ihren Pflanzenmonitor als eigenes Produkt, gestalten Anzeigen oder Gehäuse und überlegen, wie Technik sinnvoll, nachhaltig und verständlich eingesetzt werden kann. Themen wie Datenschutz, Energieverbrauch und der verantwortungsvolle Umgang mit Daten werden dabei ebenfalls aufgegriffen. Der Kurs richtet sich an neugierige Jugendliche ab der 6. Klasse. Vorkenntnisse im Programmieren sind nicht erforderlich. Entscheidend sind Interesse am Experimentieren, Freude am Entwickeln eigener Ideen und die Bereitschaft, gemeinsam Lösungen auszuprobieren. Für besonders erfahrene oder ältere Teilnehmende bietet das Projekt viele Erweiterungsmöglichkeiten. Sie können Messwerte über längere Zeiträume speichern, eigene Datenbanken oder Dashboards entwickeln, mehrere Pflanzen miteinander vergleichen oder komplexere KI-Modelle einsetzen. Am Ende des Kurses entsteht ein eigener funktionsfähiger Smart-Garden-Prototyp. Die Teilnehmenden präsentieren nicht nur, was sie gebaut haben, sondern auch die Idee dahinter: Welche Herausforderung wollten sie lösen, welche Daten haben sie genutzt und wie gut funktioniert ihre Lösung tatsächlich? |
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| Kosten: | 50 € | ||||
| Termin: | Montag, 15:00 - 16:30 Uhr | ||||
| Beginn - Ende: | 26. 10. 2026 - 22. 03. 2027 | ||||
| Laufzeit: | wöchentlich | ||||
| Stützpunktschule: |
Kaiser-Karl-Schule Hinterm Sandberg 1 - 3 25524 Itzehoe → Auf Karte zeigen |
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| Veranstaltungsort: |
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| Hinweis(e): | |||||